DAS SIND WIR...
Die Band

Die Marchingband im Jubiläumsjahr 2007
Allerlei Infos über Marchingband im Allgemeinen und über uns im Besonderen hat Christoph "Daffy" Schuster hier für Euch zusammengestellt.
Weiter unten findet Ihr einige
häufig gestellte Fragen.
Marchingband? Was is na des?
Mit dieser Frage wird man als Mitglied öfter mal konfrontiert. Dabei
ist eine Marchingband eigentlich nichts anderes als eine moderne Form des
Blasorchesters.
Zum Einsatz kommen Blechblasinstrumente
(Trompete, Posaune, Tuba), Holzinstrumente (Flöten, Klarinetten, Saxophone)
und eine Rhythmusgruppe, genannt Drumline (Trommeln, Becken, Xylophone).
Das Moderne Element entsteht zum einen durch die
Auswahl der Stücke, wo oftmals Evergreens
("Walking on Sunshine", "Hey Baby"), Rockklassiker ("Smoke on the Water",
"Born to be Wild") oder Filmmusik ("Die Glorreichen Sieben", "Hawaii 5-0")
zum Einsatz kommen.
Zum anderen wird die musikalische Darbietung durch Showelemente ergänzt.
Dabei komplettiert eine
Tanzgruppe die Marchingband und bietet
Showeinlagen mit Fahnen, Tänzen oder Kunststücken. Aber auch die Musiker
selbst laufen Showformationen oder peppen ihre Darbietung durch visuelle
Effekte mit ihren Instrumenten auf.
Und wer kann da mitmachen?
Jeder! Klingt einfach, ist es auch. Egal wie alt, egal wie gut vorgebildet, egal wie talentiert – wer Leidenschaft und Freude an der Musik mitbringt und gern mit anderen zusammen seine Freizeit gestaltet, ist jederzeit herzlich willkommen!
Nähere Infos dazu findest Du auch unter:
Mach mit! und
Nachwuchsarbeit.
Oder telefoniere einfach mit Marion Bourboulis, Tel 09123 / 986066 und lasse Dir alles erklären, was Dich interessiert.
Wodurch unterscheidet sich so eine Marchingband
von anderen Orchestern?
Der Unterschied zum klassischen Spielmannszug besteht vor allem in der Besetzung. Spielmannszüge bestehen nämlich aus Flöten, Trommeln und auch Fanfaren, sobald andere Blasinstrumente wie Trompeten, Posaunen oder Klarinetten dazukommen, handelt es sich streng genommen um keinen Spielmannszug mehr. Und der Unterschied zur Blaskapelle besteht vor allem im modernen Auftreten, das beinhaltet die Uniform, die straffere Disziplin und die Showeinlagen.
Alle unsere Spielleute mit ihren verschiedenen
Instrumenten findest du hier.
Und wo tritt so eine Band dann auf?
Zum einen laufen wir natürlich klassische Festzüge, wie ein Spielmannszug auch. Egal ob Kunigundenfestzug, Röthenbacher Blumenfest oder Faschingsfestzug in Wiesbaden, das Marching steht bei uns nicht nur auf der Fahne, sondern wird auch auf der Straße umgesetzt. Aber wer seinem Publikum "Eye of the Tiger", "Smoke on the Water" oder "Hang on Sloopy" bietet, kann natürlich auch wie eine normale Band auf einer Bühne auftreten (wir stehen aufgrund unserer Größe allerdings meist vor der Bühne…).
Und so spielen wir gerne auf den Brettern, die die Welt bedeuten – egal ob Festzelt oder Saal, egal ob Altstadtfest oder Meistersingerhalle, wir sind dabei! Und zu guter Letzt geben wir natürlich auch gerne ein Ständchen zu Geburtstagen und Jubiläen. Wenn da so ein roter Haufen vor der Türe steht, das sorgt schon für eine ordentliche Überraschung - da floss sogar schon so manche Freudenträne… Aber eigentlich sind wir sowieso für alles zu haben. Egal ob auf einem offenen Bus durch Nürnberg fahrend, auf kleinen Kabarettbühnen oder zur Eröffnung der Fußball-WM 2006, wir sind zu jeder Schandtat bereit ;-)
Was braucht es denn zu einer Marchingband?
Da gehört erst mal viel Arbeit dazu, bis es so aussieht, wie man es live beim Auftritt erlebt. Einerseits gibt’s natürlich ganz normale Übungsstunden, hier lernt der Nachwuchs den Umgang mit seinem Instrument, die Fortgeschrittenen trainieren neue Stücke ein. Andererseits kommt dann noch das Marschtraining dazu. Im Winter in der Turnhalle, im Sommer draußen im Freien, da werden Formationen und Figuren geübt und das Laufen trainiert. Denn Marschieren ist schwerer, als man vielleicht glauben mag ;-)
Häufig gestellte Fragen...
Wer bildet mich denn bei euch aus?

Im Prinzip die gleichen Leute, die später auch neben einem auf der Straße stehen und spielen.
Wenn für eine Instrumentengruppe allerdings kein erfahrener Ausbilder im Verein ist, greifen wir auch gerne auf professionelle Ausbilder von Musikschulen zurück. Zu Workshops lassen wir es sogar so richtig krachen und holen schlicht die besten Trainer, die die deutsche Marchingszene zu bieten hat.
Was schreit der Typ mit dem Puschel aufm Kopf
da eigentlich immer?
Das sind Kommandos, die bei Marching- und Showbands so üblich sind. Die Begriffe stammen in der Regel aus dem Englischen oder Holländischen und sind beinahe überall gleich. Egal welcher Ausbilder also für Workshops kommt, er hat die Band mit diesem Repertoire an Kommandos im Griff.
Snare Drum, Marching Bariton, Tenors, Sousaphon
- was ist denn das jetzt alles?
Der Reihe nach: Das runde Instrument mit dem großen Trichter heißt Sousaphon und ist vergleichbar mit einer Tuba. Marching Bariton heißt das silberne Instrument, das aussieht wie eine übergewichtige Trompete, es klingt ähnlich wie eine Posaune und wurde extra für Marchingbands entworfen.
Das Teil mit den Röhren unten dran ist ein Marimba und verwandt mit dem Xylophon und Glockenspiel, hat allerdings einen "weicheren" Klang. Das Instrument mit den fünf Eimern heißt Tenor und erfüllt die Aufgabe, die bei einem Schlagzeug die Toms erfüllen. Snare Drum und Bass Drum sind einfach modernisierte und auf Marchingband zugeschnittene Versionen der klassischen Marschtrommel und Großen Trommel.
Trefft ihr euch nur zum Musikmachen?

Natürlich nicht! Wie einige andere Teile der Website ja beweisen, gibt’s auch viele gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie die Osterwanderung, Badeausflüge und Grillfeste. Und oft kommt zur Musik noch ein geselliger Teil dazu, so wie am Zeltlager. Dort wird trainiert, aber auch viel anderes Zeug zusammen gemacht oder einfach entspannt. Oder die diversen Aftershowpartys, die auf Konzerte und große Auftritte meist folgen.
Wie oft probt ihr?
Mindestens zwei Mal pro Woche. Einmal am Mittwoch ab 19.00 Uhr und einmal am Freitag ab 18.30 Uhr, das sind die Hauptproben, wo die ganze Mannschaft versammelt ist. Dazu kommen pro Jahr in der Regel noch etwa zwei Workshops zur Fortbildung und Saisonvorbereitung. Zusätzlich dazu machen die einzelnen Instrumentengruppen noch wöchentlich Übungsstunden ohne den Rest der Band.
Ist das nicht unheimlich stressig?
Natürlich ist eine Band ein Hobby, das viel Zeit verschlingt. Man muss üben, sowohl zu Hause, als auch in Übungsstunden und dann kommen ja auch noch die Auftritte dazu. Aber in den Übungsstunden kommt der Spaß nie zu kurz und das Spielen des Instruments sowie das gemeinsame Musizieren machen unheimlichen Spaß. Echter Stress kommt also selten auf – höchstens vor Konzerten, wobei das da vor allem am Lampenfieber liegt ;-)


