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ZUM SCHMÖKERN

Zeltlager, 02.-09.08.2008

Zeltlager 2008 - König der Löwen im Wald

Musical als Abschluss des Zeltlagers der TSV-Marchingband

 

König der Löwen

Die Schauspieler und Darsteller des Musicals "Der König der Löwen".
Hinten in der Mitte der verkleidete Dirigent der Marchingband,
Schorsch Winter, als Rafiki.                  Foto: Privat

 

LAUF/GRAFENBUCH — Der König der Löwen zu Gast im Wald: Mit einer nur entfernt an das bekannte Musical angelehnten, einstündigen Abschlussvorstellung hat die Marchingband des TSV Lauf ihr Zeltlager im evangelischen Dekanatsheim im Wald des Grafenbucher Forstes beendet.

Spaß war Trumpf für die etwa 70 Teilnehmer der achttägigen Übungs- und Freizeitveranstaltung. Und in einer Woche hatten fast fünfzig potenzielle Darsteller das weltbekannte Musical um Simba, den Königsanwärter auf den Löwenthron, in freier Inszenierung eingeübt. Sechs gänzlich neue Musikstücke, Tanzvorführungen und Texte wurden erlernt und einstudiert. Eltern und Verwandte der Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen, und begleiteten die Vorstellung mit Lachsalven und Beifall. Herrlich komisch war der alte, weise Mandrill Rafiki (dargestellt von Dirigent Schorsch Winter), der den kleinen Löwen Simba (Niko Bräuer) vom "Felsen" herunter den anderen Tieren präsentierte.

Die Hauptlast des Textes hatte Fabian Bösel als amtierender Löwenkönig zu tragen. Das Warzenschwein Pumbaa (Jürgen Bär) und das geschwätzige Erdmännchen Timon (Udo Kriegbaum) fielen mit ihren "eleganten" Turneinlagen auf – es blieb jedenfalls kein Auge trocken.

Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete das bewährte Küchenteam Berta Hummert, Rita Kresser und Christl Pürkel, die sich seit vielen Jahren im Zeltlager engagieren.

Sinn und Zweck des Unternehmens war es, Jung und Alt gemeinsam zu trainieren und zu schulen. "Gemeinschaftssinn und Rücksichtnahme sind ein Teil der elementaren Grundlagen menschlichen Zusammenlebens", betonte Georg Lage, der Vorsitzende des TSV Lauf, und fügte hinzu, "wir können die Tage von Grafenbuch voll auf der Habenseite für alle Mitglieder der Musikabteilung verbuchen". Etwas pragmatischer sah es die kleine Pia Gottschalk: "Hier ist es toll, weil ich mit zwei Freundinnen im Zelt schlafen kann, aber ich freue mich auch auf mein Bett daheim."

 

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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers:
(Ausgabe vom 12.08.2008)

 

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